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Mariendorfer SV 06 - CFB Hasenheide 8:5 (3:4)
Termin: Sonntag, 06.06.2010, 11:00 UhrOrt: Markgrafenstr.
Wetter: Sommer
Gegner: stark
Zuschauer: GröVaZ und Yasmin
Schiri: Nein
Bericht: Alex
Überraschende Niederlage gegen Mariendorfer SV - Hasen mit unterirdischer Leistung
Überheblichkeit? Sommerliche Temperaturen? Überspieltheit zum Ende einer langen Saison? Die Ursachenforschung für die Niederlage vom Wochenende gegen den Mariendorfer SV blieb auch nach der ersten Trainingseinheit am Montag weitestgehend erfolglos.
Bereits in der ersten Halbzeit präsentierte sich der CFB Hasenheide trotz insbesondere offensivstarker Besetzung (allein der Vorsitzende musste aus terminlich-physischen Gründen passen) mit einer durchwachsenen Leistung. Drei Tiefschläge durch die kampfstark und vor allem aus der zweiten Reihe gefährlich auftretenden Mariendorfer konnten aber durch schöne Einzelleistungen von Moritzferdinand, zweimal Tim S und Tino (mit Solo und fulminatem Fernschuss) kompensiert werden, so dass man trotz fahrigen Spiels mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit ging.
Unterschwellig entstand damit wohl der Eindruck, dass die in Teilen gegenüber Mariendorf höhere individuelle Klasse wohl ausreichen würde, um das Ding auch ohne mannschaftstaktischen Glanz einzutüten. Nachdem Tim S zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst noch zur zwei Tore-Frührung eingenetzt hatte, erlebte die Architektur der Hasen allerdings urplötzlich einen Griechenland-würdigen Totalzusammenbruch. Die Ordnung ging vollkommen verloren, Mittelfeld und Abwehr zeigten sich den weiterhin primär aus zweiter Reihe attackierenden Mariendorfern nicht mehr gewachsen. Nach vorne dominierten hektisches Kleinklein und Abschlussschwäche. Resultat: Vier Gegentreffer und acht Minuten später lag der CFB plötzlich mit zwei Toren zurück.
Eigentlich kein Grund zur Panik, angesichts des gesteigerten Reifegrads, mit dem sich die Hasen diese Saison weitestgehend präsentiert hatten. Man konnte guter Hoffnung sein, dass der CFB die verbleibende halbe (!) Stunde nutzen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und kompaktem Stellungsspiel den Offensivdruck stetig erhöhen und dank individueller Klasse das Spiel noch drehen würde. Doch weit gefehlt, weder der Mannschaft als Einheit noch den individuellen Akteuren gelang es, ins Spiel zurück zu finden. Unkonzentriertheiten, Phlegma und Missstimmung prägten immer mehr den Auftritt der Hasen. Auch die taktisch nur halbherzig ausgerufene Schlussoffensive verpuffte weitgehend wirkungslos. Der Mariendorfer SV hingegen entwickelte sich immer mehr zum würdigen Sieger, indem die Roten ihre Mischung aus Konterfussball und Fernschussattacken hoch motiviert weiter zur Anwendung brachten und so am Ende verdient, zufrieden (und wohl auch etwas überrascht) mit 8:5 3 Punkte einfuhren.
Was da los war, kann wohl keiner so recht sagen. Natürlich hat für den MSV - insbesondere auch bei einigen Fernschusstoren - an diesem Tag alles gepasst. Der 10:1-Sieg aus dem Hinspiel mag zudem zu Überheblichkeit geführt haben, was zu Anfang die letzten 10% Einsatzleistung verhindert haben mag. Und das muss sich dann auf diesem Niveau ja einfach rächen. Spätestens nach den vier Gegentreffern Anfang der zweiten Hälfte war für Überheblichkeit dann aber wirklich kein Anlass mehr. Warum wir dann (wie so oft in alten Zeiten, zuletzt aber wie zum Beispiel gegen Traktor eigentlich nicht mehr) die Ordnung nicht mehr gefunden und unseren Stiefel einfach runtergespielt haben, bleibt ein Rätsel.
Fazit:
Das darf uns nicht nochmal passieren.
Bereits in der ersten Halbzeit präsentierte sich der CFB Hasenheide trotz insbesondere offensivstarker Besetzung (allein der Vorsitzende musste aus terminlich-physischen Gründen passen) mit einer durchwachsenen Leistung. Drei Tiefschläge durch die kampfstark und vor allem aus der zweiten Reihe gefährlich auftretenden Mariendorfer konnten aber durch schöne Einzelleistungen von Moritzferdinand, zweimal Tim S und Tino (mit Solo und fulminatem Fernschuss) kompensiert werden, so dass man trotz fahrigen Spiels mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit ging.
Unterschwellig entstand damit wohl der Eindruck, dass die in Teilen gegenüber Mariendorf höhere individuelle Klasse wohl ausreichen würde, um das Ding auch ohne mannschaftstaktischen Glanz einzutüten. Nachdem Tim S zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst noch zur zwei Tore-Frührung eingenetzt hatte, erlebte die Architektur der Hasen allerdings urplötzlich einen Griechenland-würdigen Totalzusammenbruch. Die Ordnung ging vollkommen verloren, Mittelfeld und Abwehr zeigten sich den weiterhin primär aus zweiter Reihe attackierenden Mariendorfern nicht mehr gewachsen. Nach vorne dominierten hektisches Kleinklein und Abschlussschwäche. Resultat: Vier Gegentreffer und acht Minuten später lag der CFB plötzlich mit zwei Toren zurück.
Eigentlich kein Grund zur Panik, angesichts des gesteigerten Reifegrads, mit dem sich die Hasen diese Saison weitestgehend präsentiert hatten. Man konnte guter Hoffnung sein, dass der CFB die verbleibende halbe (!) Stunde nutzen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und kompaktem Stellungsspiel den Offensivdruck stetig erhöhen und dank individueller Klasse das Spiel noch drehen würde. Doch weit gefehlt, weder der Mannschaft als Einheit noch den individuellen Akteuren gelang es, ins Spiel zurück zu finden. Unkonzentriertheiten, Phlegma und Missstimmung prägten immer mehr den Auftritt der Hasen. Auch die taktisch nur halbherzig ausgerufene Schlussoffensive verpuffte weitgehend wirkungslos. Der Mariendorfer SV hingegen entwickelte sich immer mehr zum würdigen Sieger, indem die Roten ihre Mischung aus Konterfussball und Fernschussattacken hoch motiviert weiter zur Anwendung brachten und so am Ende verdient, zufrieden (und wohl auch etwas überrascht) mit 8:5 3 Punkte einfuhren.
Was da los war, kann wohl keiner so recht sagen. Natürlich hat für den MSV - insbesondere auch bei einigen Fernschusstoren - an diesem Tag alles gepasst. Der 10:1-Sieg aus dem Hinspiel mag zudem zu Überheblichkeit geführt haben, was zu Anfang die letzten 10% Einsatzleistung verhindert haben mag. Und das muss sich dann auf diesem Niveau ja einfach rächen. Spätestens nach den vier Gegentreffern Anfang der zweiten Hälfte war für Überheblichkeit dann aber wirklich kein Anlass mehr. Warum wir dann (wie so oft in alten Zeiten, zuletzt aber wie zum Beispiel gegen Traktor eigentlich nicht mehr) die Ordnung nicht mehr gefunden und unseren Stiefel einfach runtergespielt haben, bleibt ein Rätsel.
Fazit:
Das darf uns nicht nochmal passieren.
Spielverlauf:
05. Min 1:0
12. Min 1:1 Moritz (Ferdinand)
19. Min 2:1
26. Min 2:2 Tim S. (Stefano)
33. Min 3:2
37. Min 3:3 Tino
44. Min 3:4 Tim S.
47. Min 3:5 Tim S.
54. Min 4:5
57. Min 5:5
61. Min 6:5
62. Min 7:5
79. Min 8:5
Stimmen zum Spiel
am 08.06.2010 um 13:31 Uhr schrieb Tim S.
guter bericht. das zu lesen tut aber immer noch weh.